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Strassenbahn in Lissabon entgleist: 28 Menschen leicht verletzt

Liechtensteiner Volksblatt - 1 ora 33 min fa
Strassenbahn in Lissabon entgleist: 28 Menschen leicht verletztVom historischen Tram blieben nach dem Unfall in der Lissabonner Innenstadt nur Trümmer übrig.Strassenbahn in Lissabon entgleist: 28 Menschen leicht verletzt IN | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 03:03:00Sat, 15 Dec 2018 03:03:00

LISSABON - In Lissabon ist am Freitagabend eine der historischen Strassenbahnen entgleist. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden dabei 28 Menschen leicht verletzt. Das Tram war in ein Gebäude geprallt und vollständig zerstört.

Bilder örtlicher Medien zeigten einen an einer Hausecke zerschellten Holzwaggon in den engen Strassen des Stadtviertels Lapa. Rund zehn Menschen mussten von Rettungshelfern aus dem Strassenbahnwrack befreit werden, wie die Feuerwehr der portugiesischen Hauptstadt mitteilte.

"Wir haben gesehen, wie die Strassenbahn mit voller Geschwindigkeit angerast kam. Der Fahrer sah panisch aus und die Strassenbahn ist entgleist, als sie die Kurve erreichte", sagte ein Augenzeuge dem öffentlichen Fernsehsender RTP. Das Unglück ereignete sich gegen 18.00 Uhr Ortszeit.

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Erneut gewaltsame Proteste in Ungarn

Liechtensteiner Volksblatt - 2 ore 1 min fa
Erneut gewaltsame Proteste in UngarnIn der ungarischen Hauptstadt Budapest ist es am Freitag erneut zu gewaltsamen Protesten gekommen. (Archivbild)Erneut gewaltsame Proteste in Ungarn IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 02:35:00Sat, 15 Dec 2018 02:35:00

BUDAPEST - Aus Protest gegen die Regierung und die Verabschiedung eines umstrittenen Arbeitsgesetzes in Ungarn haben sich Demonstranten in Budapest gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Über 50 Personen wurden festgenommen und mehr als 14 Beamte verletzt.

2000 bis 3000 Demonstranten versammelten sich am Freitagabend vor dem Parlament, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Einige der Teilnehmer warfen Flaschen und Rauchbomben auf Polizisten, die wiederum mit Tränengas gegen die Demonstranten vorgingen. Beamte sperrten das Parlamentsgebäude weiträumig ab.

Die Demonstranten gingen bereits den dritten Abend in Folge auf die Strasse und skandierten auch Parolen gegen Regierungschef Viktor Orban wie "Orban hau ab", "Demokratie" und "Es reicht uns". Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren.

Die Proteste wurden informell über soziale Netzwerke organisiert. Aber auch Vertreter der linken und rechtsextremen Opposition riefen zur Teilnahme auf. Die beiden politischen Lager hatten sich am Mittwoch im Parlament zusammengeschlossen und versucht, gemeinsam ein neues Arbeitsgesetz der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban zu verhindern.

Bis zu 400 Überstunden pro Jahr

Das umstrittene Gesetz soll es Arbeitgebern ermöglichen, von ihren Angestellten bis zu 400 Überstunden pro Jahr verlangen zu können, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu bezahlen sind. Orban bezeichnet es als Möglichkeit für Arbeitnehmer, ihre Gehälter aufzubessern, während gleichzeitig der Arbeitskräftebedarf der Automobilindustrie gestillt werde. Die Opposition spricht von einem "Recht auf Sklaverei".

Die Proteste richten sich auch gegen ein ebenfalls am Mittwoch vom Parlament verabschiedetes Gesetz für neue "Verwaltungsgerichte". Diese sollen von Justizminister Laszlo Trocsanyi beaufsichtigt werden, einem engen Verbündeten des Regierungschefs Orban. Kritiker warnen vor einem übermässigen politischen Einfluss auf das Justizsystem.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag war es zu Ausschreitungen und Tätlichkeiten auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament gekommen, bei denen die Polizei gleichsam mit Tränengas gegen die Demonstranten vorging. Diese hatten Rauchgranaten und Flaschen auf die Polizisten geworfen.

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Patrick Fischer: "Das war nicht berauschend"

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 35 min fa
Patrick Fischer: "Das war nicht berauschend"Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer war mit den Auftritten seiner Mannschaft am Lucerne Cup nicht zufriedenPatrick Fischer: "Das war nicht berauschend" Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 01:01:00Sat, 15 Dec 2018 01:01:00

EISHOCKEY - Ein mühevoll erkämpfter Sieg gegen Österreich, eine klare Niederlage gegen die B-Auswahl aus Russland: Verständlicherweise ist Eishockey-Trainer Patrick Fischer nach dem Lucerne Cup unzufrieden.

Vor einer Woche waren Fischer und das Nationalteam an den Sports Awards noch die gefeierten Helden. Fischer wurde nach dem Gewinn von WM-Silber im Frühling als Trainer des Jahres, die Equipe als Team des Jahres ausgezeichnet. Am Heimturnier in Luzern vermochte die Schweizer Mannschaft, angetreten immerhin mit zwölf Silberhelden, den hohen Erwartungen nicht gerecht zu werden.

Nach dem 3:1 gegen Österreich und dem 1:5 gegen die Russen redete Patrick Fischer die Leistungen nicht schön: "Es war nicht berauschend. Sind wir ehrlich, wir konnten zweimal nicht die Leistung abrufen, die wir uns gewohnt sind und die wir erwartet haben. Wir machten zu viele Fehler mit der Scheibe, waren nicht präzis genug im Passspiel und auch im System fanden wir teilweise die Positionen nicht."

Im Nachbarduell gegen Österreich reichte der bescheidene Auftritt noch zum Sieg und dem Finaleinzug. Gegen die schnell spielenden und technisch versierten junge Russen bezahlten die Schweizer Lehrgeld. Nach drei "Geschenken", wie Fischer es formulierte, lagen die Schweizer bereits nach den ersten 20 Minuten wegweisend im Rückstand. "Gegen eine Mannschaft wie Russland wird es dann natürlich schwierig,"

Besonders bitter war der Abend für Lukas Frick. Gleich zweimal stand der Lausanner Verteidiger, der im Mai in Kopenhagen sein WM-Debüt gefeiert hatte, im Startdrittel neben den Schuhen. Zuerst liess er sich umspielen, dann verlor er die Scheibe; zweimal profitierten die Russen mit einem Tor. Danach war die Partie für Frick gelaufen; er kam fortan nicht mehr zum Einsatz.

Fischer nahm seine Mannschaft aber auch in Schutz. "Wir haben alles versucht danach, aber irgendwie war der Wurm drin. Es waren mit Sicherheit nicht unsere besten Spiele", sagte der Zentralschweizer. "Die Russen waren aber auch sehr stark. Kompliment an sie. Wir hatten Mühe, sie von der Scheibe zu trennen."

Nach dem Deutschland Cup, an dem die Schweizer das entscheidende Spiel um den Turniersieg ebenfalls gegen die russische Perspektiv-Auswahl verloren hatten (2:4), folgte nun zum Abschluss des Jahres ein Dämpfer. Das sah auch Fischer so: "In Krefeld haben wir es besser gemacht."

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Ex-Bauer Parmelin sieht sich nicht bloss als Agrarlobbyist

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 41 min fa
Ex-Bauer Parmelin sieht sich nicht bloss als Agrarlobbyist"Ich werde nicht alle Erwartungen erfüllen können": Bundesrat und Ex-Winzer Guy Parmelin (SVP). (Archivbild)Ex-Bauer Parmelin sieht sich nicht bloss als Agrarlobbyist Schweiz | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 00:55:00Sat, 15 Dec 2018 00:55:00

BERN - Bundesrat und Ex-Landwirt Guy Parmelin hat sich in einem Interview gegen den Vorwurf gewehrt, vor allem Politik für die Agrarlobby betreiben zu wollen. "Ich mache Wirtschaftspolitik im Interesse des ganzen Landes, nicht einer einzelnen Branche."

Bereits als Nationalrat habe er ab und zu gegen die Position des Bauernverbands gestimmt, sagte der Waadtländer SVP-Politiker sowie frühere Landwirt und Winzer in einem am Samstag publizierten Interview der Tamedia-Zeitungen. Er werde die Politik des Gesamtbundesrats vertreten.

Natürlich interessiere er sich für die Landwirtschaft und er könne hier sicher Impulse geben. Für seinen Entscheid, im neuen Jahr vom Verteidigungs- ins Wirtschaftsdepartement zu wechseln, sei das aber nicht ausschlaggebend gewesen. "Im Gegenteil: Ich hätte Schwierigkeiten vermeiden können, wenn ich nicht gewechselt hätte."

So sagte der 59-Jährige an die Adresse der Landwirtschaftskreise: Wenn er gewisse Erwartungen höre, die nun dort geäussert würden, dann müsse er bereits jetzt sagen: "Ich werde nicht alle Erwartungen erfüllen können."

Nachholbedarf bei Digitalisierung

Laut eigenen Angaben ist sich Parmelin der Spannungen zwischen den Interessen der Landwirtschaft und der übrigen Wirtschaft gerade in der Freihandelspolitik bewusst. "Ich glaube aber, dass es Kompromisse geben kann. Und für solche Kompromisse werde ich kämpfen." Parmelin verwies dabei auf das Freihandelsabkommen mit China. Die Landwirtschaft sei von Beginn weg in die Diskussionen eingebunden gewesen und habe am Ende auch hinter dem Abkommen stehen können.

Zu seinem Ziel als Wirtschaftsminister sagte Parmelin, er wolle, dass so viele Menschen wie möglich eine Stelle hätten. Dafür müsse die Schweiz in die Zukunft denken und die Folgen der Digitalisierung möglichst gut antizipieren. "Das hat man in der Vergangenheit zum Teil vernachlässigt. Eine Folge davon ist, dass wir heute zu wenig IT-Spezialisten haben."

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Trump besetzt Stabschef-Posten zunächst mit Budgetchef Mulvaney

Liechtensteiner Volksblatt - 3 ore 59 min fa
Trump besetzt Stabschef-Posten zunächst mit Budgetchef MulvaneySoll neuer Stabschef im Weissen Haus werden: der bisherige Hausthaltsdirektor Mick Mulvaney. (Archivbild)Trump besetzt Stabschef-Posten zunächst mit Budgetchef Mulvaney IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 00:37:00Sat, 15 Dec 2018 00:37:00

WASHINGTON - Nach mehreren Absagen besetzt US-Präsident Donald Trump den zentralen Job seines Stabschefs im Weissen Haus zunächst mit seinem bisherigen Budgetchef. Trump teilte am Freitagabend auf Twitter mit, er werde Mick Mulvaney zum kommissarischen Chef des Stabes ernennen.

Trump hatte am vergangenen Samstag verkündet, dass er sich zum Jahresende von seinem derzeitigen Stabschef John Kelly trennen werde. Mulvaney ist aktuell der Direktor der für Budget und Verwaltung zuständigen Behörde OMB.

Ob Mulvaney nur eine Übergangslösung sein soll, blieb zunächst unklar. Aus dem Weissen Haus hiess es: "Es gibt kein Zeitlimit. Er ist kommissarischer Stabschef, was bedeutet, dass er der Stabschef ist. Auf die Frage, warum Trump Mulvaney dann nur als kommissarischen Stabschef verkündet habe, hiess es: "Weil das ist, was der Präsident möchte."

Favorit sagte ab

Als Favorit für die Nachfolge des Ex-Generals Kelly galt der Stabschef von Vizepräsident Mike Pence, Nick Ayers. Ayers teilte aber am Sonntag mit, er werde das Weisse Haus verlassen. Trump wollte Ayers Präsidialamtskreisen zufolge für zwei Jahre verpflichten, was der 36-Jährigen aus familiären Gründen aber nicht habe zusagen können.

Als weiterer Kandidat wurde der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gehandelt. Christie erteilte dem Präsidenten aber am Freitag eine Absage. In einer Mitteilung Christies an die "New York Times" hiess es, es sei eine Ehre, dass Trump ihn für den Posten in Erwägung ziehe. "Allerdings habe ich dem Präsidenten gesagt, dass jetzt nicht die richtige Zeit für mich oder meine Familie ist, diese schwerwiegende Aufgabe zu übernehmen."

Aus dem Weissen Haus hiess es, Mulvaney sei ausgewählt worden, "weil der Präsident ihn mag und sie miteinander auskommen". Mulvaney habe als früherer Abgeordneter im Repräsentantenhaus ausserdem Erfahrung mit dem Kongress. Er und Trump hätten sich am Freitag zu einem persönlichen Gespräch getroffen. Mulvaney habe von seiner Ernennung nicht durch Twitter erfahren.

Trump teilte auf Twitter mit, Mulvaney habe als Budgetchef hervorragende Arbeit geleistet. "Ich freue mich darauf, mit ihm in dieser neuen Funktion zusammenzuarbeiten." Kelly ist bereits der zweite Stabschef, der das Weisse Haus seit Trumps Amtsantritt vor knapp zwei Jahren verlässt. Trump nannte Kelly am Freitag einen "grossen Patrioten" und dankte ihm für seine Dienste.

Stabschef Nummer 3

Trumps bisherige Stabschefs hatten im Weissen Haus einen schweren Stand. Kelly war im Juli 2017 dem glücklosen Reince Priebus gefolgt. Das Verhältnis zwischen dem angesehenen Vier-Sterne-General und dem Präsidenten soll sich dann aber schnell verschlechtert haben.

Seit Trump im Weissen Haus regiert, hat es Dutzende Personalwechsel gegeben - zu den aufsehenerregendsten gehörte die angeblich per Twitter erfolgte Entlassung von Aussenminister Rex Tillerson im März. Frühere Mitarbeiter des Weissen Hauses haben in Insider-Berichten ein Bild von chaotischen Zuständen gezeichnet. Der Stabschef - der eine Art rechte Hand des Präsidenten ist - muss anders als viele andere hochrangige Regierungsmitarbeiter nicht vom Senat bestätigt werden.

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US-Sammelklage gegen Hyundai und Kia wegen Feuergefahr von Autos

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 21 min fa
US-Sammelklage gegen Hyundai und Kia wegen Feuergefahr von AutosAutofabrik des südkoreanischen Herstellers Hyundai in Asan im Süden der Metropole Soul. (Archivbild)US-Sammelklage gegen Hyundai und Kia wegen Feuergefahr von Autos IN | Wirtschaft Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 00:15:00Sat, 15 Dec 2018 00:15:00

LOS ANGELES - Den südkoreanischen Autoherstellern Hyundai und Kia droht wegen angeblicher Brandrisiken bei einer Reihe von Modellen rechtlicher Ärger in den USA. Eine Kanzlei reichte am Freitag eine Sammelklage im Namen von Fahrzeugbesitzern bei einem Gericht in Kalifornien ein.

Klägeranwalt Steve Berman wirft Hyundai und Kia vor, ihre Kunden gravierenden Feuergefahren auszusetzen und zu versuchen, den ursächlichen Motorendefekt zu vertuschen.

Ein Sprecher von Hyundai sagte, man wolle die Anschuldigungen zunächst prüfen, bevor man sich äussere. Die Konzerntochter Kia reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Beide sind schon länger mit Berichten über Autos konfrontiert, deren Motoren angeblich wegen eines Defekts unvermittelt und ohne Aufprall in Flammen aufgehen. Die US-Konsumentenschutzorganisation Center for Auto Safety forderte deshalb im Oktober den Rückruf von rund 2,9 Millionen Fahrzeugen.

Bei der US-Verkehrsbehörde NHTSA und dem Center for Auto Safety gingen laut Angaben der Organisation schon über 220 Beschwerden ein. Von der nun eingereichten Klage betroffen sind die Modelle Kia Optima, Sorento, Soul und Sportage sowie Hyundai Sonata und Santa Fe. Die Kanzlei Hagens Berman hat bereits anderen grossen Autokonzernen wie Volkswagen im Abgas-Skandal oder General Motors und Toyota mit Sammelklagen zu schaffen gemacht und teure Vergleiche abgerungen.

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15. Dezember: Kinder erzählen Weihnachtsgeschichten

Liechtensteiner Volksblatt - 4 ore 35 min fa
15. Dezember: Kinder erzählen WeihnachtsgeschichtenVolksblatt15. Dezember: Kinder erzählen Weihnachtsgeschichten Liechtenstein | Adventskalender Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liSat, 15 Dec 2018 00:01:00Thu, 13 Dec 2018 13:01:56

Wieso sich alle Jahre wieder dieselben Weihnachtsgeschichten anhören, wenn es doch im Land kleine Nachwuchstalente gibt, die ihrer Fantasie freien Lauf lassen? «Volksblatt» übernimmt für einen Tag die Aufgabe der Gebrüder Grimm und hat statt Märchen die schönsten Weihnachtsgeschichten von liechtensteinischen Primarschülern für euch gesammelt.

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Neue Gefechte in jemenitischer Hafenstadt Hodeida trotz Waffenruhe

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 22:40
Neue Gefechte in jemenitischer Hafenstadt Hodeida trotz WaffenruheAnhänger der schiitischen Huthi-Rebellen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.Neue Gefechte in jemenitischer Hafenstadt Hodeida trotz Waffenruhe IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 22:40:00Fri, 14 Dec 2018 22:40:00

RIAD/TEHERAN/BERN - In der jemenitischen Hafenstadt Hodeida ist es am Freitag trotz der vereinbarten Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und Rebellen zu Kämpfen gekommen. Im Süden sei Artilleriefeuer zu hören gewesen, sagte ein Bewohner, ein anderer erzählte von Gefechten im Osten.

Beide Seiten hatten am Donnerstag bei von der UNO vermittelten Gesprächen in Schweden eine Feuerpause vereinbart, die in der Nacht zum Freitag in Kraft trat.

Saudi-Arabien und der Iran begrüssten unterdessen die Einigung auf eine Waffenruhe für den strategisch wichtigen Hafen Hodeida.

Bei der Übergabe des Hafens handle es sich um einen "wichtigen Schritt", um das Leiden der Menschen zu beenden. Das teilte das Aussenministerium in der Hauptstadt Riad am Freitag mit, wie die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA berichtete.

Der Iran, der auf Seite der Huthi-Rebellen steht, begrüsste die Entwicklung ebenfalls als "wichtige Einigung", die "Anlass zur Hoffnung für weitere Verhandlungen" gebe, wie es aus Teheran hiess.

Das Aussendepartement (EDA) in Bern sprach von einem "Durchbruch im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Friedensprozesses".

Die Gespräche hätten zum Abschluss von drei Erklärungen geführt, heisst es in einer EDA-Mitteilung vom Freitagabend - "namentlich zu einem Waffenstillstand in der Hafenstadt Hodeida, zur Schaffung eines gemischten Komitees in der Stadt Taiz sowie zu einem Gefangenenaustausch". Die Schweiz rufe die beiden Seiten auf, alles zu tun, um diese Vereinbarung so rasch wie möglich umzusetzen, heisst es weiter.

Unverzügliche Waffenruhe vereinbart

Jemens schiitische Huthi-Rebellen und die Regierung hatten am Donnerstag zum Abschluss der Friedensgespräche in Stockholm eine Waffenruhe für Hodeida vereinbart, die unverzüglich in Kraft treten sollte.

Die Einigung sieht vor, dass sich beide Seiten aus der Stadt zurückziehen. Stattdessen soll die Uno-Präsenz verstärkt werden. Am Freitag wollte sich auch noch der Uno-Sicherheitsrat in New York mit den Ergebnissen der Verhandlungen befassen.

Der bislang von den Huthis kontrollierte Hafen ist zentral für die Versorgung des Landes. Er gilt als Lebensader vor allem für Jemens Norden. Nach Beginn der Waffenruhe sollen nach Angaben der Uno wieder Güter und Hilfslieferungen über Hodeida ins Land gebracht werden.

Humanitäre Krise

Wegen des Konfliktes erlebt der Jemen nach Uno-Einschätzung die weltweit schwerste humanitäre Krise. 20 Millionen Menschen haben grosse Schwierigkeiten, an ausreichende Lebensmittel zu kommen - das sind etwa zwei Drittel der Bevölkerung. Das Uno-Kinderhilfswerk Unicef warnte, alle zehn Minuten sterbe ein Kind an Krankheiten und Mangelernährung.

Im Jemen kämpfen die schiitischen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten sunnitischen Regierung. Deren Truppen werden von einer Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens mit Luftangriffen unterstützt.

Das sunnitische Saudi-Arabien sieht in den Huthis Verbündete seines schiitischen Erzfeindes Iran. Seit Monaten versuchen Kämpfer der Regierung, Hodeida einzunehmen.

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Wolfsburg gewinnt in Nürnberg 2:0

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 22:32
Wolfsburg gewinnt in Nürnberg 2:0Wolfsburgs Daniel Ginczek traf schon wieder für WolfsburgWolfsburg gewinnt in Nürnberg 2:0 IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 22:32:00Fri, 14 Dec 2018 22:32:00

FUSSBALL - Der VfL Wolfsburg befindet sich in der Bundesliga weiter im Aufwind. Die Niedersachsen setzen sich zum Auftakt der 15. Runde auswärts gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:0 durch.

Das wegweisende 1:0 fiel nach knapp einer Stunde durch den früheren Nürnberger Daniel Ginczek, nachdem dessen Teamkollege Wout Weghorst zwei Minuten zuvor den Pfosten getroffen hatte. In der Nachspielzeit sicherte der eingewechselte Josip Brekalo den Gästen mit dem 2:0 den Sieg. Renato Steffen wurde bei Wolfsburg kurz vor Schluss eingewechselt, der zuletzt formstarke Admir Mehmedi litt unter Hüftproblemen und wurde geschont.

Wolfsburg schaffte dank zehn Punkten aus den letzten vier Spielen den Anschluss an die Europacup-Plätze, Aufsteiger Nürnberg ist seit mittlerweile neun Bundesliga-Partien ohne Sieg.

Kurztelegramm

1. FC Nürnberg - Wolfsburg 0:2 (0:0). - 29'630 Zuschauer. - Tore: 59. Ginczek 0:1. 93. Brekalo 0:2. - Bemerkung: Wolfsburg ab 87. mit Steffen, ohne Mehmedi (Ersatz).

Resultate

Freitag: 1. FC Nürnberg - Wolfsburg 0:2. - Samstag: VfB Stuttgart - Hertha Berlin 15.30. Hoffenheim - Borussia Mönchengladbach 15.30. Augsburg - Schalke 04 15.30. Hannover 96 - Bayern München 15.30. Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg 15.30. Borussia Dortmund - Werder Bremen 18.30. - Sonntag: RB Leipzig - Mainz 05 15.30. Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 18.00.

Rangliste

1. Borussia Dortmund 14/36 (39:14). 2. Borussia Mönchengladbach 14/29 (33:16). 3. Bayern München 14/27 (28:18). 4. RB Leipzig 14/25 (24:13). 5. Eintracht Frankfurt 14/23 (30:17). 6. Hertha Berlin 14/23 (22:20). 7. Hoffenheim 14/22 (30:21). 8. Wolfsburg 15/22 (22:20). 9. Werder Bremen 14/21 (24:23). 10. Mainz 05 14/19 (13:15). 11. Bayer Leverkusen 14/18 (20:25). 12. SC Freiburg 14/17 (19:22). 13. Schalke 04 14/14 (15:20). 14. Augsburg 14/13 (20:23). 15. VfB Stuttgart 14/11 (9:29). 16. 1. FC Nürnberg 15/11 (14:35). 17. Hannover 96 14/10 (16:29). 18. Fortuna Düsseldorf 14/9 (14:32).

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Schweizer verlieren Final gegen Russland 1:5

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 22:24
Schweizer verlieren Final gegen Russland 1:5Lukas Frick tröstet den Schweizer Hüter Leonardo GenoniSchweizer verlieren Final gegen Russland 1:5 Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 22:24:00Fri, 14 Dec 2018 22:24:00

EISHOCKEY - Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert im Final des Vierländerturniers in Luzern gegen eine offizielle B-Auswahl Russlands deutlich mit 1:5.

Damit verpasste das Team von Patrick Fischer wie bereits am Deutschland Cup auch am Heimturnier den Turniersieg. Wie in Krefeld verlor die Schweiz die entscheidende Partie gegen Russland. 1:5 lautete das klare Verdikt aus Schweizer Sicht.

Es wehte im Final des Lucerne Cups ein anderer Wind als noch am Vortag. Die Russen, mit einer offiziellen Perspektiv-Auswahl angetreten, schlugen ein deutlich höheres Tempo an als am Donnerstag die Österreicher. Die Schweizer benötigten ein Drittel, um sich an die Schnelligkeit und die feinere Spielanlage des Widersachers zu gewöhnen. Zu diesem Zeitpunkt lag der WM-Silbermedaillengewinner vom Frühling allerdings bereits wegweisend 1:3 im Rückstand.

Patrick Fischer durfte erfreut zur Kenntnis genommen haben, dass sich seine Mannschaft nach dem verpatzten Start vehement zur Wehr setzte. Zur Wende reichte es den Schweizern trotzdem nicht mehr. 22 Sekunden nach der zweiten Pause machte Alexej Krutschinin mit dem vierten Treffer alles klar. Am Ende setzte es für die Schweizer die höchste Niederlage seit dem 1:5 an den Olympischen Spielen gegen Kanada im Februar ab.

Gegen eine ähnlich starke russische B-Auswahl - elf Spieler waren erneut dabei - hatte das Nationalteam bereits am Deutschland Cup die einzige Niederlage (2:4) einstecken müssen. Weil die Schweizer zu Hause spielten und die Mannschaft deutlich stärker besetzt war als im November, hätten sie zumindest mit einem besseren Resultat spekulieren können. Doch die läuferisch und technisch versierte russische Mannschaft setzte sich erneut durch.

Den Weg in die Niederlage wiesen im ersten Drittel primär individuelle Fehler. Lukas Frick hinterliess dabei gleich zweimal einen schlechten Eindruck. Vor dem ersten Gegentreffer liess er sich vom Gegenspieler überlaufen (5.), vor dem dritten Gegentor verlor er im Vorwärtsgang die Scheibe (17.).

Ander als beim hart erkämpften 3:1-Sieg gegen die Österreicher setzte es für die Schweizer zwar eine Niederlage ab, leistungsmässig gelang ihnen - sieht man von den ersten 20 Minuten ab - aber eine deutliche Steigerung. Zudem kassierten sie deutlich weniger Strafen als gegen die Österreicher.

Am Ende hatten die Schweizer gar mehr Schüsse (32:24) auf das Tor zu verzeichnen als die Russen. Mehr als ein Treffer in doppelter Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:1 (11.) durch Denis Hollenstein gelang dem Team vor 3119 gut gelaunten Zuschauern in dem dieses Mal gut gefüllten Luzerner Eiszentrum aber nicht. Hollenstein stand nach einem Weitschuss goldrichtig und verwertete den Abpraller.

Das nächste Mal besammelt sich das Nationalteam im Februar, wenige Wochen vor dem Beginn der Playoffs. Dannzumal werden die Schweizer mit einer Perspektiv-Mannschaft zwei Auswärtsspiele gegen Deutschland bestreiten. Für die in Luzern aufgebotenen Spieler gilt es dann im Frühling wieder ernst, wenn es in der vierwöchigen Vorbereitung um die Plätze im WM-Kader geht.

Telegramm

Schweiz - Russland 1:5 (1:3, 0:0, 0:2)

Luzern. - 3119 Zuschauer. - SR Lemelin/Dipietro, Kaderli/Altmann. - Tore: 5. Alexejew (Tkatschjow) 0:1. 11. Hollenstein (Ausschlüsse Ilyn, Li) 1:1. 15. Sub (Ilyn, Rykow) 1:2. 17. Tkatschjow 1:3. 41. Krutschinin 1:4. 57. Li 1:5 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Russland.

Schweiz: Genoni; Diaz, Geering; Loeffel, Genazzi; Glauser, Kreis; Frick, Marti; Bertschy, Rod, Scherwey; Brunner, Vermin, Hollenstein; Martschini, Hofmann, Suri; Rüfenacht, Ambühl, Moser.

Russland: Konowalow; Semtschjonok, Demidow; Sub, Bereglasow; Rafikow, Prowolnew; Rykow; Michejew, Sernow, Krutschinin; Burdasow, Malzew, Li; Chochlatschjow, Alexejew, Tkatschjow; Michailow, Ilyn, Werjajew; Tschibissow.

Bemerkungen: Schweiz ohne Schäppi, Chris Baltisberger (beide überzählig) und Berra (Ersatztorhüter). - Schweiz von 55:48 bis 56:14 ohne Torhüter. - Schüsse: Schweiz 32 (13-7-12); Russland 24 (9-6-9). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/6; Russland 0/2.

Resultate

Final: Schweiz - Russland B 1:5 (1:3, 0:0, 0:2). - Um Platz 3: Österreich - Slowakei 1:6 (0:1, 1:3, 0:2).

Der Schweizer Coach Patrick Fischer treibt seine Spieler von der Bande aus anJubel bei den Russen - sie gewinnen das Vierländerturnier in LuzernNach Hollensteins 1:1 durften auch die Schweizer einmal jubelnReto Suri (rechts) wird von Demidow unsanft gestoppt© Liechtensteiner Volksblatt
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Servette vom 0:1 zur Pause zum 4:1 gegen Rapperswil

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 22:02
Servette vom 0:1 zur Pause zum 4:1 gegen RapperswilRapperswils Diego Ciccone kann Servette-Angreifer Koro Kone nicht bremsenServette vom 0:1 zur Pause zum 4:1 gegen Rapperswil Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 22:02:00Fri, 14 Dec 2018 22:02:00

FUSSBALL - Leader Servette kommt zum Abschluss der Vorrunde der Challenge League zu einem Pflichtsieg. Die Genfer siegen zuhause gegen Rapperswil-Jona nach einem 0:1-Rückstand zur Pause noch 4:1.

Damit festigten die Genfer ihre Position an der Tabellenspitze. Zwei Challenge-League-Debütanten leiteten kurz nach der Pause im Stade de Genève die Niederlage der Gäste ein. Zuerst lenkte Verteidiger Joël Schmied einen Schuss von Alexandre Alphonse zum 1:1 ins eigene Netz (51.), fünf Minuten später holte Rapperswils 18-jähriger Torhüter Calvin Heim Alex Schalk von den Beinen. Den fälligen Penalty verwertete der Gefoulte souverän. Der vom FC Zürich ausgeliehene Heim bestritt seine erste Partie für Rapperswil.

Während Servette seine Serie der Ungeschlagenheit in der Meisterschaft auf zwölf Partien ausbaute, wartet Rapperswil-Jona seit nunmehr elf Pflichtspielen auf einen Sieg. Noch in der letzten Saison war die Mannschaft von Urs Meier das Überraschungsteam der Liga, der Vorsprung auf das Schlusslicht Chiasso beträgt derzeit nur noch drei Punkte.

Resultate

Freitag: Servette - Rapperswil-Jona 4:1 (0:1). - Samstag: Kriens - Aarau 17.30. - Sonntag: Chiasso - Winterthur 14.30. Wil - Lausanne-Sport 14.30. Vaduz - Schaffhausen 16.00.

Rangliste

1. Servette 18/37 (39:15). 2. Wil 17/29 (21:15). 3. Winterthur 17/28 (26:25). 4. Lausanne-Sport 17/27 (30:19). 5. Schaffhausen 17/25 (24:27). 6. Aarau 17/20 (27:29). 7. Vaduz 17/19 (25:32). 8. Rapperswil-Jona 18/18 (23:32). 9. Kriens 17/16 (24:28). 10. Chiasso 17/15 (22:39).

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Zahl der Toten nach Anschlag in Strassburg auf vier gestiegen

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 20:22
Zahl der Toten nach Anschlag in Strassburg auf vier gestiegenDer Weihnachtsmarkt von Strassburg ist am dritten Tag nach dem Terroranschlag wieder geöffnet - also seit Freitagvormittag.Zahl der Toten nach Anschlag in Strassburg auf vier gestiegen IN | Politik Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 20:22:00Fri, 14 Dec 2018 20:22:00

PARIS - Drei Tage nach dem Anschlag in Strassburg hat sich die Zahl der Todesopfer auf vier erhöht: Ein weiterer Mensch erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen. Derweil fahndeten die französischen Ermittler weiter nach möglichen Komplizen des Attentäters.

Es gehe auch um Verdächtige, die Chérif Chekatt bei der Vorbereitung des Angriffs unterstützt oder ermutigt hätten, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft. Sieben Personen sind in Polizeigewahrsam.

Der 29-jährige Chekatt hatte am Dienstagabend auf dem Strassburger Weihnachtsmarkt nach Erkenntnissen der Ermittler das Feuer auf Passanten eröffnet und sie auch mit einem Messer angegriffen. Insgesamt vier Menschen wurden getötet, ein weiteres Opfer ist hirntot. Zudem wurden elf Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. Chekatt, der zunächst flüchten konnte, wurde am Donnerstagabend von Polizisten erschossen.

Bislang wurden nach Angaben des Pariser Staatsanwalts Rémy Heitz sieben Menschen im Zusammenhang mit der Attacke in Polizeigewahrsam genommen. Dabei handle es sich um vier Angehörige von Chekatt sowie um drei Mitglieder seines nahen Umfelds, sagte Heitz.

Terrormiliz IS reklamiert Bluttat für sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag kurz nach dem Tod Chekatts für sich, wie es die sunnitischen Fanatiker auch sonst gerne tun. Der 29-Jährige sei einer ihrer "Soldaten" gewesen und dem Aufruf gefolgt, Bürger aus Mitgliedsstaaten der Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak anzugreifen.

Der französische Innenminister Christophe Castaner äusserte jedoch erhebliche Zweifel an dem Bekenntnis, das er als "völlig opportunistisch" bezeichnete. "Nichts deutet darauf hin, dass er in einem Netzwerk integriert war, nichts deutet darauf hin, dass er in diesem Rahmen besonderen Schutz erhielt", sagte Castaner. Die Untersuchungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.

Nach einer grossangelegten Fahndung - auch auf der anderen Seite der Grenze in Deutschland - war Chekatt am Donnerstag gegen 21 Uhr von Polizisten auf einer Strasse im Strassburger Stadtteil Neudorf gesichtet worden. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, schoss er auf die Beamten. Diese erwiderten das Feuer und töteten den 29-Jährigen.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen hatte eine Frau am Nachmittag gemeldet, Chekatt gesehen zu haben. Anti-Terror-Kräfte durchsuchten daraufhin mit einem Grossaufgebot den Stadtteil, in dem der Täter aufgewachsen war - und beendeten schliesslich dessen Flucht.

Macron besucht Strassburg

Präsident Emmanuel Macron dankte bei einem Besuch in Strassburg am Freitagabend den Sicherheitskräften. Unter dem Denkmal für den elsässischen General Jean-Baptiste Kléber legte der 40-Jährige eine weisse Rose nieder. Unter dem Monument standen viele Kerzen.

Macron sprach auch mit Bürgern und Vertretern der Stadt und schüttelte viele Hände. Laut Élysée-Kreisen traf der Staatschef auch Soldaten, die nach dem Anschlag auf Chekatt geschossen hatten.

An der Suche nach dem Attentäter mit algerischen Wurzeln waren seit Dienstag in Frankreich und Deutschland mehr als 800 Sicherheitskräfte beteiligt. In Baden-Württemberg waren nach Angaben dortiger Behörden "deutlich über hundert Beamte" im Einsatz.

Die französische Polizei hatte am Mittwoch ein Fahndungsfoto des Attentäters veröffentlicht, der in Frankreich, Deutschland und der Schweiz 27 Mal verurteilt worden war und von den französischen Behörden als Gefährder eingestuft wurde.

Die deutsche Bundesanwaltschaft in Karlsruhe leitete im Fall Chekatt ein Verfahren wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung ein.

Der seit dem Attentat geschlossene Strassburger Weihnachtsmarkt, der normalerweise jährlich rund zwei Millionen Besucher anzieht, wurde am Freitagvormittag wieder eröffnet. Die Menschen in Strassburg wollten wieder zum Alltag zurückkehren - die Wiedereröffnung des Weihnachtsmarktes werde das "erleichtern", sagte Bürgermeister Roland Ries.

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FCV: Siegbefehl gegen Schaffhausen

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 20:00
FCV: Siegbefehl gegen SchaffhausenVolksblattFCV: Siegbefehl gegen Schaffhausen Liechtenstein | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 20:00:00Fri, 14 Dec 2018 18:55:11

VADUZ – Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist der FCV bedrohlich tief in den Tabellenkeller gerutscht. Deshalb gibt es von Trainer Mario Frick (44) nur eine Vorgabe: Siegen gegen Schaffhausen! «Wir müssen das Spiel gewinnen», fordert Frick energisch. «Das habe ich auch von der Mannschaft eingefordert. Denn ich hasse Verlieren bzw. nicht zu gewinnen. Und das war jetzt vier Mal in Folge der Fall ...»

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War Einnahme von Sauerstoff illegal oder nicht?

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 19:25
War Einnahme von Sauerstoff illegal oder nicht?Das Podest von Beaver Creek: Luitz zwischen Hirscher und TumlerWar Einnahme von Sauerstoff illegal oder nicht? IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 19:25:00Fri, 14 Dec 2018 19:25:00

SKI ALPIN - Der Deutsche Stefan Luitz wird nach seinem Verstoss gegen das Reglement beim Riesenslalom am 2. Dezember in Beaver Creek aller Voraussicht nach disqualifiziert.

Die FIS teilte den negativen Entscheid dem deutschen Skiverband mit, der nun bis am 26. Dezember Zeit für eine Stellungnahme hat, wie der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier am Rande des Super-G in Gröden bestätigte. Luitz hatte in Beaver Creek zusätzlichen Sauerstoff über eine Maske eingeatmet.

Akzeptiert der DSV den Entscheid der FIS, wird Luitz nachträglich vom Riesenslalom in Beaver Creek disqualifiziert. "Es gibt dann keine weiteren Sperren oder Sanktionen", sagte FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis. Alternativ gebe es eine Anhörung.

Luitz hatte bei seinem ersten Weltcup-Riesenslalom nach überstandenem Kreuzbandriss zwischen den beiden Durchgängen im Aufenthaltsbereich der Fahrer Flaschensauerstoff durch eine Maske eingeatmet. Damit brach er eine Regel der FIS, die das Einatmen von Sauerstoff an einer Wettkampfstätte in ihren Anti-Doping-Regeln von 2016 verbietet.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erlaubt diese Methode hingegen explizit. Die Unterschiede zwischen WADA- und FIS-Regeln waren dem Deutschen Skiverband eigenen Angaben zufolge nicht bekannt. Die Auskunft eines Arztes erwies sich im Nachhinein als falsch.

Sollte Luitz der erste Weltcupsieg der Karriere aberkannt werden, würde Marcel Hirscher den Sieg in Beaver Creek erben. Auch zwei Schweizer würden profitieren: Thomas Tumlers erster Weltcup-Podestplatz wäre neu ein 2. statt ein 3. Platz und Loïc Meillard wäre neu Vierter.

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Negativspirale beim Simon Ammann zumindest gestoppt

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 19:10
Negativspirale beim Simon Ammann zumindest gestopptSimon Ammann ist in Engelberg im Scheinwerferlicht.Negativspirale beim Simon Ammann zumindest gestoppt Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 19:10:00Fri, 14 Dec 2018 19:10:00

SKISPRINGEN - Simon Ammann nimmt ohne zu überzeugen die Qualifikationshürde für das Weltcupspringen vom Samstag in Engelberg. Der Toggenburger beendet den Wettkampf im 32. Rang.

Der Routinier setzte nach 124,5 m auf, zeigte allerdings keine Telemark-Landung. Für den 37-Jährigen steht Engelberg unter dem Stern eines Neustarts. Nach einem schwachen Einstieg in die Weltcupsaison in Wisla und Kuusamo beendete er nun eine dreiwöchige Wettkampfpause. Für Ammann geht es auf der Heimschanze darum, den negativen Trend zu drehen. Von einer Wende zu sprechen, wäre übertrieben. Aber zumindest drehte sich die Negativspirale nicht weiter.

Die beste Schweizer Leistung zeigte auch in Engelberg Killian Peier. Der Waadtländer flog mit 127,5 m auf Platz 18. Ebenfalls im Feld der Top 50 kamen Andres Schuler (37./122 m) und Gregor Deschwanden (45./119 m) unter.

Bei Windstille bot der Wettkampf einen aussagekräftigen Vergleich, alle stiessen aus derselben Luke vom Balken ab. Der Weltcup-Leader Ryoyu Kobayashi aus Japan setzte sich mit 137 m durch, gefolgt vom Österreicher Stefan Kraft (134,5 m) und dem Norweger Robert Johansson (135 m). Der Slowene Peter Prevc tauchte nach zwei Operationen am Knöchel als Sechster gleich wieder in den vorderen Positionen auf. Der 22-fache Sieger von Weltcupspringen war zuletzt vergangenen März in Planica wettkampfmässig gesprungen.

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Für Gallhuber ist Saison nach Sturz im Training vorbei

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 18:11
Für Gallhuber ist Saison nach Sturz im Training vorbeiKatharina Gallhuber stürzte im Slalomtraining und fällte die ganze Saison ausFür Gallhuber ist Saison nach Sturz im Training vorbei IN | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 18:11:00Fri, 14 Dec 2018 18:11:00

ZÜRICH - Für Katharina Gallhuber ist die Saison bereits zu Ende. Die 21-jährige Österreicherin stürzte im Slalomtraining und zog sich schwere Verletzungen zu.

Es passierte am "Zauberberg" in Semmering. Der Sturz sah harmlos aus, die Folgen waren aber gravierend. Bei einer MRI-Untersuchung stellten die Ärzte einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Innenmeniskusriss im rechten Knie fest. Gallhuber wird am Samstag in Hochrum operiert.

Gallhuber fuhr in dieser Saison dreimal in die Top Ten, an den vergangenen Olympischen Spielen in Pyeongchang gewann sie Bronze im Slalom und Silber mit der Mannschaft.

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Post erwischt den falschen Beck - und sagt sorry

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 17:21
Post erwischt den falschen Beck - und sagt sorryVolksblattPost erwischt den falschen Beck - und sagt sorry Liechtenstein | Vermischtes Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 17:21:00Fri, 14 Dec 2018 17:24:10

VADUZ - Anlässlich der Ankündigung der Briefmarkenausgabe «100 Jahre aussenpolitische Vertretung Liechtensteins» in der Broschüre der Ausgabe 2019-01 der Philatelie Liechtenstein, hat die Liechtensteinische Post AG versehentlich eine falsche Abbildung der Briefmarke abgedruckt.

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Datenpanne bei Facebook: Entwickler hatten Zugang zu Fotos

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 17:13
Datenpanne bei Facebook: Entwickler hatten Zugang zu FotosEr muss sich immer wieder erklären: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)Datenpanne bei Facebook: Entwickler hatten Zugang zu Fotos IN | Wirtschaft Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 17:13:00Fri, 14 Dec 2018 17:13:00

14. DEZ - Durch eine Datenpanne bei Facebook haben Hunderte Apps im September mehrere Tage lang zu weitreichenden Zugriff auf Fotos von mehreren Millionen Mitgliedern des Online-Netzwerks gehabt.

Dazu gehörten auch Bilder, die Nutzer zwar auf Facebook-Server hochgeladen, aber nicht gepostet haben, wie Facebook am Freitag mitteilte. Ausserdem betroffen waren Fotos aus der Handelsplattform Marketplace sowie den Facebook Stories, in denen Nutzer Bilder und Videos für einen Tag für ihre Freunde veröffentlichen können.

Die Apps hätten gemäss den erteilten Freigaben eigentlich nur Zugriff auf die Bilder haben dürfen, die Nutzer in ihrer Timeline geteilt hatten.

Die Lücke habe vom 13. bis zum 25. September bestanden, erklärte Facebook. Nach aktuellen Schätzungen könnten bis zu 6,8 Millionen der insgesamt mehr als zwei Milliarden Nutzer betroffen sein. Zugang zu den Fotos könnten bis zu 1500 Apps von 876 Entwicklern gehabt haben.

Voraussetzung dafür sei gewesen, dass sich Nutzer bei den Apps über den Facebook-Log-in angemeldet und ihnen Zugriff auf die Timeline-Bilder gewährt hätten. Die betroffenen Facebook-Mitglieder sollen nun informiert werden.

Auch Nutzer in Europa bestroffen

Unter den Betroffenen sind auch Nutzer aus der Europäischen Union, erklärte Facebook, ohne Zahlen zu nennen. Das Online-Netzwerk macht keine Angaben dazu, wann die Lücke entdeckt wurde. Die Behörden seien aber gemäss der EU-Datenschutzgrundverordnung fristgerecht unterrichtet worden, sagte ein Sprecher. Die DSGVO schreibt vor, Vorfälle mit personenbezogenen Daten binnen 72 Stunden an Behörden zu melden. Bei Verstössen können hohe Strafen verhängt werden.

Bei den hochgeladenen, aber nicht geteilten Fotos könne es sich zum Beispiel um Kopien von Bildern handeln, bei deren die Nutzer den Beitrag aus irgendwelchen Gründen nicht fertiggestellt hatten, erläuterte Facebook. Das Online-Netzwerk hebe dann eine Kopie für später auf.

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Herzlicher Empfang für die Special Olympics in Mauren

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 17:04
Herzlicher Empfang für die Special Olympics in MaurenVolksblattHerzlicher Empfang für die Special Olympics in Mauren Liechtenstein | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 17:04:00Fri, 14 Dec 2018 17:07:38

MAUREN - Gratulation, Anerkennung und schöne Erinnerungen an sportliche Erlebnisse standen im Mittelpunkt des Empfangs, zu dem die Gemeinde Mauren ihre Sportlerinnen und Sportler von Special Olympics eingeladen hatte.

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Miteinander statt nacheinander

Liechtensteiner Volksblatt - Ven, 14/12/2018 - 16:31
Miteinander statt nacheinanderDario Cologna und Simon Ammann stehen am gleichen Wochenende auf Schweizer Boden im Einsatz (Archivaufnahme)Miteinander statt nacheinander Schweiz | Sport Liechtensteiner Volksblatt redaktion@volksblatt.liFri, 14 Dec 2018 16:31:00Fri, 14 Dec 2018 16:31:00

SKISPRINGEN - Davos und Engelberg bilden Fixpunkte im Weltcup-Kalender. Zuerst Dario Cologna, dann Simon Ammann. Nun heisst es allerdings: Cologna und Ammann. Keine Wunschkonstellation, aber im Sinn der Sache.

Die Veranstalter der nordischen Weltcup-Wochenenden in der Schweiz sehen sich mit einer internen Konkurrenzsituation konfrontiert. Statt von Davos nach Engelberg einen schönen, wochenlangen Bogen zu schlagen und die beiden vierfachen Olympiasieger einen nach dem anderen zu präsentieren, stehen der Bündner und der Toggenburger praktisch gleichzeitig auf Schweizer Boden im Einsatz.

La Clusaz am Ursprung

Am Ursprung dieser unerfreulichen Situation steht Frankreich. La Clusaz musste seinen Anlass aus finanziellen Gründen dem Weltverband FIS zurückgeben. Beitostölen in Norwegen übernahm. Weil die FIS die Athleten nicht von Lillehammer nach Davos und anschliessend wieder zurück in den Norden schicken wollte, bot Swiss-Ski Hand, um Davos mit Beitostölen zu tauschen. Die Bündner sind also eine Woche später dran als üblich und somit gleichzeitig mit den Innerschweizern.

"Swiss-Ski ist nicht glücklich, das Fernsehen ist nicht glücklich und die VIP sind auch nicht glücklich", sagte der Schweizer Langlauf-Chef Hippolyt Kempf, der in den Abtausch involviert war. "Aber am Ende des Tages war ich nicht dagegen."

Der Olympiasieger von 1988 führt nicht nur das Wohl der Athleten, die in diesen Wochen unbedingt Wettkämpfe bestreiten wollen, als Begründung an. Das Gerangel der Veranstalter um die Weltcup-Plätze ist gross, viele wollen sich ein Stück vom Kuchen abschneiden. Diesbezüglich gibt es für die hiesigen Destinationen keinen Grund zum Klagen. "In den vergangenen Jahren zählte die Schweiz zu den Siegern", betonte Kempf. Mit Lenzerheide oder dem Val Müstair gibt es auch einen Bündner Organisator in der Tour de Ski. Andere Nationen würden die Schweiz darob beneiden.

Eins und eins ergibt manchmal drei, Langlauf und Skispringen könnten sich ergänzen und zu einem Schweizer Knaller-Wochenende mutieren. Kempf verneint diesen Effekt: "Die Zuschauer können sich nicht teilen, die VIP und die Journalisten auch nicht. Wir haben mit Davos und Engelberg ein 'Entweder Oder' und nicht ein 'Alles'." Auch die TV-Zuschauer würden wohl eine Wahl treffen und nicht im Sessel sitzen bleiben.

Kein Mehraufwand

Ohne TV-Stationen, die Bilder produzieren und einen Sendeplatz anbieten, läuft in den wichtigen Weltcup-Disziplinen gar nichts. Selbstredend sass auch die SRG beim Abtausch am Tisch. Sie hätten deswegen keinen Mehraufwand, hiess es aus Zürich. Die Projektleitung liegt wie schon seit Jahren für Davos bei SRF Sport, für Engelberg bei RSI Sport. Parallele Produktionen seien 'Business as usual', zudem wisse man seit Mai Bescheid.

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